Dirigenten Orchester Santa Maria

Gloria Isabel Ramos Triano (1996-2002)

triano2In Venezuela geboren, verbrachte Gloria Isabel Ramos Triano ihre Jugend in Santa Cruz de Tenerife und genoss dort ihre erste musikalische Ausbildung: Klavier- und Cellounterricht am dortigen Konservatorium. Ihre weiteren Musikstudien am Konservatorium in Barcelona beendete sie mit dem Klaviersolistendiplom. 1991-1995 absolvierte sie als Bundes- stipendiatin am Konservatorium Bern die Kapellmeisterausbildung. Lehrer: Manfred Honeck, Dr. Ewald Körner, Ralph Weikert, Horst Stein.

Bereits während ihrer Studienzeit dirigierte sie Formationen wie das Winterthurer Stadtorchester, das Sinfonieorchester Basel und das Radio Sinfonieorchester Basel. Zwei Wochen nach ihrem Abschluss wurde ihr Talent im Internationalen Wettbewerb von Besançon mit dem Opern- und Oratoriumspreis (2. Preis) gekrönt. Einige Wochen später bekam sie den Orchesterpreis im Internationalen Dirigentenwettbewerb in Brasov. Zu ihren weiteren Wettbewerbserfolgen zählen erste Preise im Nationalen Wettbewerb für junge Dirigenten Orquesta Ciudad de Granada und im Internationalen Wettbewerb Orquestra de Cadaqués. Seit ihrem spanischen Debüt 1996 wird sie regelmässig von den führenden spanischen Orchestern eingeladen. Ihr äusserst erfolgreiches Debüt in Russland im Grossen Saal der Philharmonie in St. Petersburg (Mai 1999) war ihr erster Kontakt mit dem weltweit bejubelten St. Petersburg Philharmonic Orchestra, aus dem sich zukünftige Konzerte und Tourneen ergeben haben. In näherer Zukunft stehen Konzerte unter anderem mit dem Wiener Kammerorchester, dem Spoleto Festival Orchester, dem Gulbenkian Orchester und mit dem Sinfonieorchester Giuseppe Verdi in Milano an. "Spätestens wenn Gloria Isabel Ramos Triano im leeren Zimmer ein imaginäres Orchester dirigiert, weil sie nicht mehr sitzen kann, wenn sie von dieser 'pasiòn' spricht. Es war nie diese Liebe zum einen Instrument, meine Liebe ist die Musik als Ganzes und so war für mich immer das Orchester das Instrument, das ich spielen wollte. Sie spricht von Schwingungen, die wie mit Materie fühlbar und formbar ist , die von den Musikern zu ihr strömt und die durch sie hindurchgeht und zum Publikum im Rücken strömt: 'Es ist wie wenn ich Bildhauer wäre, nur dass ich innerlich ganz leer sein muss, damit die Musik des Komponisten durch mich Gestalt annehmen kann.'" Sabine Steiger im Apéro der "Neuen Luzerner Zeitung" vom 22. Mai 1997 (Interview mit Gloria I. Ramos Triano)
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